Folge drei des Set-Checks gehört Obsidianflammen, dem dritten Set der Karmesin-und-Purpur-Ära vom August 2023. Und das Set liefert die stärkste Quartalsbewegung der Serie bisher: Die zwölf Illustration Rares kosteten zusammen Anfang April 77 Euro, Anfang Juli sind es 120 Euro, ein Plus von 56 Prozent. Die sechs Special Illustration Rares stiegen im gleichen Zeitraum von 92 auf 117 Euro, als Gruppe rund 27 Prozent.
Sealed: Das kleine Display zieht am stärksten an
Das 36er-Display legte von 174 auf rund 214 Euro zu, ein Plus von 23 Prozent. Stärker bewegte sich das 18er-Display: von 102 auf 138 Euro, rund 35 Prozent mehr. Die Top-Trainer-Box stieg von 150 auf zuletzt knapp 199 Euro. Nur das Boosterbundle blieb mit rund 8 Prozent Zuwachs vergleichsweise ruhig.

Taubsi ist der Aufsteiger des Quartals
Bei den Special Illustration Rares führt Glurak ex (223/197): von 69 auf 89,49 Euro, ein Plus von 30 Prozent und damit die mit Abstand teuerste Karte unter den Kern-Raritäten. Der größte Sprung des Quartals kam aber von ganz unten: Das Taubsi mit dem Comic-Artwork (207/197) stieg von 7 Euro im April auf 19,19 Euro Anfang Juli, ein Plus von 174 Prozent. Mit Tauboga (208/197) legte gleich die nächste Stufe der Entwicklungslinie um 75 Prozent zu.
Auch dahinter kam die Bewegung fast komplett aus den Illustration Rares:
| Karte | Anfang April | Anfang Juli | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Duflor (198/197) | 8,50 € | 16,29 € | +92 % |
| Tauboga (208/197) | 8,00 € | 14,00 € | +75 % |
| Vulnona (199/197) | 19,00 € | 28,00 € | +47 % |
| Pii (202/197) | 14,45 € | 19,90 € | +38 % |

Vulnona ist mit 28 Euro inzwischen die teuerste Illustration Rare des Sets. Das Muster der ersten beiden Folgen bestätigt sich damit erneut: Die stärksten Anstiege kamen von Motiven, die im April noch unter zehn Euro lagen.

Alle Werte zeigen das jeweils günstigste Angebot der deutschen Version, Stand 3. Juli 2026.
Anders als bei den ersten beiden Folgen blieb bei Obsidianflammen auch der Rest nicht stehen: Die zwölf Ultra Rares stiegen als Gruppe von 19 auf knapp 25 Euro, rund 29 Prozent. Commons und Uncommons notieren weiter im Cent-Bereich. Wer die eigenen Karten im Blick behalten will, kann sie in der Sammlung mit tagesaktuellen Marktpreisen anlegen. Die nächste Folge des Set-Checks nimmt sich 151 vor.